Gesellschaftslehre (GL: Geschichte, Erdkunde, Politik-Wirtschaft)

Das Schulfach Gesellschaftslehre (GL) beinhaltet die gesellschaftswissenschaftlich geprägten Fächer Geschichte, Erdkunde und Wirtschaft/Politik. Es wird von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe unterrichtet. In der gymnasialen Oberstufe bieten wir die Fächer Erdkunde und Geschichte als Grundkurs und Leistungskurs an, Sozialwissenschaften als Zusatzkurs.

Die SchülerInnen sollen im Fach Gesellschaftslehre eine politisch-gesellschaftliche Grundbildung erhalten, Indem die Schüler*innen sich mit dem Zusammenleben von Menschen in unterschiedlichen Zeitepochen und Kulturen befassen, erhalten sie  ein orientierendes und vernetztes Grundwissen (z.B. durch geschichtliche Daten, politische und ökonomische Strukturen, topographische Kenntnisse, räumliche Strukturen usw.). Durch diese Auseinandersetzung mit Gesellschaft und Staat sollen sie dazu befähigt werden, ihre Lebenswelt zunehmend selbständig zu erschließen, sich in ihr zu orientieren und sie selbstbestimmt mit zu gestalten.

Ebenso sollen die SchülerInnen in dem Fach Gesellschaftslehre den methodischen Umgang mit informierenden Materialien (Quellen, Diagramme, Karten, statistischen Werten, usw.) sowie mit alten und neuen Medien (Bild, Film, Computer, Internet, usw.)  einüben.

Um einen möglichst lebendigen, alltagsnahen Unterricht zu gestalten, gehören zum Fach GL an der Gesamtschule Bergheim zahlreiche Exkursionen, Projekte und  Kooperationen mit außerschulischen Partner.

Interesse für aktuelle Politik zu wecken und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, ist das Ziel  weiterer Veranstaltungen: Einmal im Jahr findet  die Veranstaltungen „Schüler*innen lernen Politiker*innen kennen“ statt. Hier kommen unsere Schüler*innen mit Landtags-, Bundestags-, und Europapolitiker*innen ins Gespräch. Alternativ  nimmt die Gesamtschule Bergheim an dem Projekt Juniorwahl teil oder anlässlich von Kommunalwahlen werden von Schüler*innen Podiumsdiskussionen organisiert.

Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes lebendig werden zu lassen, erreicht die Arbeit mit Zeitzeugen: u.a. in Kooperation mit dem Bundesverband Information und Beratung für NS Verfolgte finden regelmäßig Projekte und Diskussionsrunden mit Überlebenden des Holocaust, ehemaligen Zwangsarbeitern oder Menschen, die nur ganz „normal“ den Nationalsozialismus erlebt haben, statt.